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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Januar 2026

B2B-Leistungen

Unsere Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Beauftragung ausgeschlossen.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Balane GmbH, Balanstraße 84, 81541 München (nachfolgend „Anbieter") und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von Beratungs- und Analysedienstleistungen, insbesondere den „Skalierungs-Engpass-Report".

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

(3) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter erbringt Beratungs- und Analysedienstleistungen im Bereich Geschäftsprozessoptimierung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot.

(2) Der „Skalierungs-Engpass-Report" umfasst typischerweise:

  • Analyse der bestehenden System- und Prozesslandschaft
  • Identifikation und Priorisierung von Engpässen
  • Erstellung eines schriftlichen Reports mit Handlungsempfehlungen
  • Präsentation der Ergebnisse

(3) Der Report stellt eine fachliche Einschätzung dar. Eine Garantie für bestimmte Geschäftsergebnisse wird nicht übernommen.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Angebotsabgabe.

(2) Der Kunde kann über das Kontaktformular eine unverbindliche Anfrage stellen. Nach einem Intake-Gespräch erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot mit Fixpreis.

(3) Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme des Angebots durch den Kunden zustande (E-Mail genügt).

§ 4 Preise und ZahlungVorkasse

(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Zahlung erfolgt per Vorkasse.

Der vollständige Rechnungsbetrag ist vor Beginn der Leistungserbringung auf das in der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. Mit der Leistungserbringung wird erst nach vollständigem Zahlungseingang begonnen.

(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu verlangen.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

(2) Der Kunde benennt einen Ansprechpartner, der für Rückfragen zur Verfügung steht und befugt ist, Entscheidungen im Rahmen des Projekts zu treffen.

(3) Verzögerungen aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung des Kunden gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.

§ 6 Leistungserbringung und Lieferung

(1) Der Report wird nach vollständigem Zahlungseingang innerhalb des im Angebot genannten Zeitraums erstellt, in der Regel binnen 7 Werktagen nach Abschluss der Datenerhebung.

(2) Die Lieferung erfolgt in digitaler Form (PDF) per E-Mail oder über einen gesicherten Download-Link.

(3) Eine Ergebnispräsentation kann optional vereinbart werden und erfolgt per Videokonferenz.

§ 7 Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.

(2) Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

(3) Anonymisierte Fallstudien oder Referenzen dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Kunden veröffentlicht werden.

§ 8 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält an den erstellten Reports und Dokumenten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für interne Zwecke.

(2) Eine Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

(3) Der Anbieter behält alle Rechte an seinen Methoden, Vorlagen und Werkzeugen.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, maximal jedoch auf die Höhe des vereinbarten Auftragswerts.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 10 Stornierung und Rücktritt

(1) Vor Zahlungseingang kann der Kunde den Auftrag jederzeit kostenfrei stornieren.

(2) Nach Zahlungseingang und vor Beginn der Leistungserbringung ist eine Stornierung gegen eine Bearbeitungsgebühr von 20% des Auftragswertes möglich.

(3) Nach Beginn der Leistungserbringung ist eine Stornierung nur mit Zustimmung des Anbieters möglich. Bereits erbrachte Leistungen sind in jedem Fall zu vergüten.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag München.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses.

Anbieter

Balane GmbH

Balanstraße 84, 81541 München

HRB 301320, Amtsgericht München

contact@balane.tech